Archive for 2012

20th July
2012
written by DedalusRoot

Es ist Freitag Abend. Feierabend…

Ich habe ich nicht die geringste Lust einzukaufen, geschweige denn etwas zu kochen.
Außerdem habe ich festgestellt, dass ich noch genug Geld auf meinem PSN-Konto habe, um mir spontan einen echten Klassiker in punkto “Spielspaß pro Megabyte” zu ziehen.
Frei nach dem Motto: Alte Männer spielen alte Spiele.
Ich bin gespannt, wie lange die Augen das noch mitmachen…

Als Hommage an die unbeschwerte Jugend des Herrn Root reicht der Küchenchef Tiefkühlpizza, eine Flasche Rioja, Bassett’s Traditional Wine Gums und für den äußersten Notfall noch eine Tüte Nachos und eisgekühlte fritz-kola.

Alles andere muss bis morgen warten.
Morgen bin ich dann gerne wieder sozial, vernünftig und erwachsen. Vielleicht…

Nachtrag: Im Übrigen habe ich bei dieser Gelegenheit festgestellt, dass es Final Fantasy VII demnächst als Neuauflage für den PC geben wird: http://finalfantasyviipc.com/de

10th July
2012
written by DedalusRoot

Quelle: Audrian Cassanelli (@aud_k)

Amanda Palmers neues und, wie alle längst wissen, komplett über Kickstarter finanziertes Album Theatre Is Evil steht also in den Startlöchern und wird im September diesen Jahres endlich erscheinen. Ich weiß, das einige von Euch schon Rezensionsexemplare in Händen halten und hasse Euch dafür. Nicht für ungut… Viel wichtiger ist jedoch, dass seit Montag nun auch endlich die Tourdaten für Ms. Palmer (oder Mrs. Gaiman?) und ihre Grand Theft Orchestra feststehen. Und diesmal habe ich mir in weiser Voraussicht den 28. Oktober fett im Kalender markiert, um nicht schon wieder eine Show in Berlin zu verpassen. Kölner sollten sich übrigens den 3. November merken, unsere Freunde im Land des Almdudlers hingegen den 5. November.

Für alle, die genau wie ich kein Rezensionsexemplar des Album bekommen haben, gibt es die ersten zwei Tracks des Albums übrigens als kostenlosen Download.

Und all die, die nicht genug bekommen können, gibt es als zusätzlichen Leckerbissen ein wundervolles Stopmotion-Video zu Want It Back:

 Warnung! Die unzensierte Version des Videos enthält Darstellungen von Ms. Palmer, die nicht für Vorführung in Großraumbüros geeignet sind.

23rd June
2012
written by DedalusRoot

Wildlachs an Blattspinat und Polenta

Irgendwann im Verlauf der vergangenen Woche fiel mir auf, dass ich die komplette Woche außer Haus verbracht und mich größtenteils von Schrott ernährt hatte. Dementsprechend groß war mein Bedürfnis mal wieder etwas Anständiges zu essen. In einem Anflug von Geistesgegenwart wühlte ich also gestern nach dem Fußballspiel (reden wir bitte nicht darüber…) in meinem Tiefkühlfach und entdeckte, meinem natürlichen Hamstertrieb sei es gedankt, ein Stückchen Wildlachs und Unmengen BlattspinatPolenta habe ich eigentlich immer im Haus, was letztlich nur daran liegt, dass ich das Zeug aus irgendeinem Grund so gut wie nie verkoche.
Während also der Wildlachs taute und mein Körper ruhte, bastelte mein Unterbewusstsein, dass nebenher in fiebrigen Träumen das erwähnte Fußballspiel verarbeitete, das folgende Rezept zusammen:

Den Wildlachs in eine wiederverschließbare Tüte bugsieren, in der ihm eine Marinade aus Limettensaft, Sojasauce, reichlich Knoblauch sowie gemörsertem KorianderKardamom und ein wenig Berliner Honig Gesellschaft leistet. Das Zusammenrühren erfolgt hierbei komplett frei Schnauze, ein gewisses Vertrauen in die eigenen Geschmacksknospen wird also vorausgesetzt. Selbstverständlich kann die Marinade, soweit vorhanden, noch mit frischem IngwerFischsauce oder Chilis erweitert werden. Das Ganze einigermaßen luftdicht verschließen und in sich ruhen lassen, während man sich auf den Weg macht um seinen obligatorischen samstäglichen Pflichten nachzugehen und den Pfand zu entsorgen. Zwei verschwitzte Stunden und einige angeregte Konversation am Pfandautomaten später, lässt sich das gute Stück dann endlich aus seinem feuchten Gefängnis befreien. Nun noch flugs den Blattspinat mit reichlich Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen und mit ebenso viel Muskat sowie ein wenig Pfeffer und Salz abschmecken. Dann die Polenta anrühren. Die Zubereitung von Polenta wird an dieser Stelle nicht erklärt, da hierzulande beinahe ausschließlich Fertigpolenta erhältlich ist, die in der Zubereitung ungefähr so anspruchsvoll ist wie Dr. Oetkers Fertigpudding. Sollten sich im Gemüsefach des Kühlschranks noch ein paar einsame Rosmarinzweige finden, landen diese bei dieser Gelegenheit gleich mit in der köchelnden, blubbernden Masse. Alternativ kann passend zum Fisch ein wenig Wasabi in die Polenta gerührt werden. Nun noch schnell den Fisch in die heiße Pfanne schmeißen, das aber bitte nicht allzu lange, denn tot ist das Vieh schon seit langem. Zum krönenden Abschluss noch ein paar geviertelte Kirschtomaten in der Pfanne schmelzen lassen, und fertig!

Anrichten, Fotografieren, Essen!

Dazu eignet sich sicherlich irgendein Weißwein, dessen Geschmacksnuancen und Säuregehalt das Gericht optimal zur Geltung bringen. Entsprechende Empfehlungen und Spenden von Weinkennern oder solchen, die es glauben zu sein, nehme ich für’s nächste Mal gerne entgegen.

21st June
2012
written by DedalusRoot

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Kreuzberg im Sommer

Brütende Hitze und blaue Stunden. Der Geruch von Ozon und schweißtreibendem Müßiggang. Musik in der Luft und Erbrochenes im Rinnstein. Und in jeder Hand mindestens ein Eis…

Genießt den Sommer!
Denn ab heute werden die Tage jeden Tag ein bisschen kürzer…


Nachtrag: Derzeit zeichnet sich der Sommer wohl eher durch strömenden Regen und arktische Kälte aus… hat da irgendwer das Memo zum Sommeranfang nicht gelesen?

19th June
2012
written by DedalusRoot

Wie es scheint, brauchen Schriftsteller ein Haustier… 
Ideal fände ich eine Art feline Reinkarnation des alten Bukowski: Einen räudigen, vernarbten Straßenkater, der tapsige Hundewelpen zum Frühstück verspeist, die reinrassigen Maine Coon und Siamesen der Nachbarschaft in Angst und Schrecken versetzt und ihre Weibchen mit seinem Nachwuchs beglückt. Ich wage zu bezweifeln, dass meine Schreibe dadurch besser würde und mein Hang zur Prokrastination sich mindert, aber ich hätte eine weiteres, anscheinend unerlässliches, Accessoire dazugewonnen…

Bleibt zu hoffen, dass die wohlbehütete Jugend in einer mittelständischen Kurstadtidylle als Kindheitstrauma gewertet werden darf, ansonsten war alles für die Katz’…

[via Incidental Comics]
31st May
2012
written by DedalusRoot

 

Folgender Artikel, der sich die Frage nach dem Sinn und Mehrwert von Social Media Buttons stellt, fiel mir heute in meiner Timeline entgegen:

Sweep The Sleaze – Information Architects

“Promising to make you look wired and magically promote your content in social networks, the Like, Retweet, and +1 buttons occupy a good spot on pretty much every page of the World Wide Web. Because of this, almost every major site and world brand is providing free advertising for Twitter and Facebook. But do these buttons work?”

Beim Lesen des oben genannten Artikels fiel mir auf, dass ich Social Media Buttons eigentlich nur noch in den seltensten Fällen nutze. Interessante Artikel teile ich entweder direkt über meinen RSS Reader oder kopiere die URL samt eines liebevoll verfassten Kommentars in meinen Twitter Client oder direkt in das soziale Netzwerk meiner Wahl. Als dritte Alternative stünde noch das Shareaholic/ShareThis Plugin meines Browsers zur Verfügung.

Dementsprechend stelle mir nicht erst seit der Lektüre dieses Artikels die berechtigte Frage:

– Kinder, tun diese ganzen Buttons eigentlich noch Not? (more…)

30th April
2012
written by DedalusRoot

Ein bisschen verklärende Revolutionsromantik inklusive dem passenden Soundtrack zum Kampftag der Arbeiterbewegung… Also lasst uns die Fäuste in die Luft recken und uns mit dem Klassenkampf solidarisieren! Oder wir torkeln einfach sturzbetrunken über die Oranienstraße, erfreuen uns an den Fressbuden am Mariannenplatz und machen ein paar schöne Erinnerungsfotos vom Bethanien… wie auch immer: Einen schönen 1. Mai!

 

 

 

 

 

 

29th April
2012
written by DedalusRoot

Das Streben nach verantwortungsbewusstem Konsum treibt zuweilen merkwürdige Blüten. Die Lebensmittelbranche hat inzwischen verstanden, dass es in den Industrienationen dieser Welt Menschen gibt, die bereit sind gutes Geld zu zahlen, um ihr schlechtes Gewissen zu besänftigen, und importiert fleißig Bio-Flugobst aus aller Welt, um den Bedarf der hungrigen (yeah, right!) Massen zu decken. Aber nicht nur Bio muss unser täglich Brot inzwischen sein, sondern selbstverständlich auch jederzeit gesund. Dies zu realisieren (oder zumindest zu suggerieren) ist gerade bei hochverarbeiteten Lebensmitteln, die besonders reich an wertvollem Zucker, Fett sowie diversen Emulgatoren und Stabilisatoren sind, ein kniffliges Unterfangen. Gerade Süßwaren machen es der Branche nicht gerade leicht gesund und moralisch vertretbar rüberzukommen.
24th April
2012
written by DedalusRoot
6th March
2012
written by DedalusRoot

Wer Ende der Achtziger einen Amiga hatte, kam um den Namen Bitmap Brothers kaum herum. Immerhin verdanken wir den englischen Brüdern Klassiker wie Xenon, Chaos Engine, Z und eines der besten Spiele aus der Kategorie “Spielspaß pro Megabyte”: Speedball. Der nach Jugger und Rollerball wohl brutalste Sport der nahen Zukunft, ist schnell erklärt: Zwei Teams treten in einer futuristischen Mischung aus Handball und Kneipenschlägerei gegeneinander an und versuchen in zwei Halbzeiten mehr Punkte zu erzielen als der jeweilige Gegner. Erlaubt ist dabei bis auf den Gebrauch von taktischen Marschflugkörpern so gut wie alles. Es spricht somit nichts dagegen den gegnerischen Torwart mit einem gezielten Fausthieb oder Tritt zu Boden zu strecken, um dann den kleinen, metallischen Ball über seinen leblosen Körper hinweg ins Tor zu befördern. (more…)

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