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18th June
2013
written by DedalusRoot

2013-03-25 Rindfleisch Broccoli

 Gebratenes Rindfleisch mit Broccoli

Das Großartige an asiatischer Küche ist ja ihre Einfachheit. Außer frischem Gemüse und einer möglichst heißen Pfanne benötigt man eigentlich nur ein gutes Dutzend exotischer Gewürze, Pasten und Saucen, die bekanntlich in jedem mitteleuropäischen Haushalt herumstehen. Gehört man also zu den Glücklichen, deren Küchenregale jederzeit Sojasauce, Limettensaft, Austernsauce und Sesamöl beherbergen, lässt sich im Handumdrehen eine farbenfrohe, gesunde und leichte Pracht zaubern.

 

Phase 1: Die Speisekammer plündern

Benötigt wird Rindfleisch (wer clever ist, kauft übrigens mageres Hüftsteak, anstatt es dem Vorkocher gleichzutun und Rumpsteak zu kaufen, dass mühsam von den Fetträndern befreit werden muss) und Broccoli. Wer im Kühlschrank Pilze findet, die noch verarbeitet werden müssen, bevor sie anfangen zu laufen, kann diese auch gerne verwursten. Außerdem benötigt man reichlich Ingwer und Knoblauch, Sojasauce, Limettensaft und Honig für die Marinade sowie Schalotten und eine Chili und Sesam für die Deko. Sesamöl ist zum Braten sicher von Vorteil, ein neutrales Speiseöl tut es sicher auch.

 

Phase 2: Mise en Place

Ingwer und Knoblauch atomisieren, mit der Sojasauce, Limettensaft und Honig zu einer Marinade vermengen (abschmecken macht an dieser Stelle Sinn) und das liebevoll in Streifen geschnittene Rindfleisch darin zur Ruhe betten. Während das Rind verdientermaßen ruht, werden die Schalotten atomisiert, der Broccoli in mundgerechte Happen geschnippelt und die Pilze je nach Größe beviertelt oder halbiert. Noch schnell die Chili in feine Ringe geschnitten und den Sesam angeröstet und schon kann’s losgehen mit dem Zischen und Brutzeln.

 

Phase 3: Zischen und Brutzeln

In die hocherhitzte Pfanne kommt erst das Sesamöl und anschließend die Schalotten und das abgetropfte Rindfleisch. Sieht das Fleisch lecker aus, kommen erst der Broccoli und anschließend die Pilze dazu. Hier ist ein bisschen Fingerspitzengefühl und Timing notwendig, damit das Gemüse nicht labbrig und das Fleisch nicht trocken wird. Alternativ kann man das Fleisch auch aus der Pfanne nehmen, um anschließend das Gemüse zu braten, ich für meinen Teil bin für solche Sperenzchen ein viel zu ungeduldiger Koch und meist auch ein viel hungriger Esser. So oder so sollte sich zum Schluss alles in der Pfanne befinden, das Gemüse knackig und das Fleisch zart sein. Jetzt noch die verbliebene Marinade dazugeben, aufkochen und gegebenenfalls mit Speisestärke abbinden.

Auf einem Teller mit breiten Mie-Nudeln (oder Reis) anrichten und mit den Chilis und dem gerösteten Sesam garnieren. Dazu gibt es Bier, das erste am besten noch während des Kochens.

Nachtrag: Lässt man die 300 Gramm Rindersteak außer acht, ist das Gericht nicht nur unglaublich lecker und gesund, sondern darüber hinaus noch komplett vegan!

1 Comment

  1. Jürgen
    18/06/2013

    mhmm, klingt lecker und sieht auch so aus. wird sicher demnächst nachgekocht. merci für das rezept!

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