Gekritzel

29th December
2012
written by DedalusRoot

Barbwire

 

Drüben bei Spreeblick hat Johnny Haeusler gestern dazu aufgerufen im neuen Jahr das Web zurückzuerobern. Der alte Mann, der das Kraftfuttermischwerk betreibt, hat sich ihm angeschlossen. Das gleiche gilt für Matthias Richel. Und  Lobo, der alte Vorreiter, hatte schon 2012 zum Jahr des Blogs ausgerufen.

Und verdammt, allesamt haben sie recht. Alle naselang blasen wir unseren Content in’s Netz. Bilder von unansehnlich glibbrigen Spiegeleiern und und kitschigen Sonnenuntergängen landen auf Instagram. Die letzte Statusmeldung zum erfolgreich absolvierten Stuhlgang bekommt auf Facebook 23 Likes, und Gedanken, die bei etwas mehr Zeit und Reflektion einen Blogeintrag ergeben hätten, landen in Form von 140 Zeichen auf Twitter. Weil es geht und einfach ist. Weil die “walled-garden communites” des Internets darauf ausgelegt sind das Teilen von Inhalten so schnell und bequem wie möglich zu gestalten. Das ist ihr Sinn und Zweck und ihre einzige Daseinsberechtigung für uns als User. Das Tückische daran ist die damit verbundene, vorprogrammierte Flüchtigkeit dieses Contents. Tweets, die in den ersten 12,46 Minuten (empirische Schätzung) nicht mindestens vier Mal retweetet oder gefavt wurden, verschwinden im Daten-Nirvana. Den Algorithmus zur Anzeige von Meldungen in der Facebook-Timeline ist ungefähr so nachvollziehbar und transparent wie die Rechenschaftsberichte von Silvio Berlusconi und über die Privatsphäreeinstellungen dieser Plattform sollte man am besten Stillschweigen bewahren. Diskussion oder Debatten im Netz zerfasern, weil sie plattformübergreifend auf verschiedenen Plattformen geführt werden und es kaum Möglichkeiten gibt diese zu bündeln.  Auch ich habe mir zur diesen Problemen schon diverse Gedanken gemacht, auch wenn ich, wie viele andere auch, nicht immer die Konsequenz hatte diese auch umzusetzen. Aber unterm Strich hat Johnny schlichtweg Recht: Holt Euren Content nach Hause. Publiziert dort, wo die Inhalte Euch gehören. Nutzt die “walled-garden communities” als Distributionskanäle für Eure Inhalte und nicht, um dort Inhalte zu publizieren, die sich Eurer Kontrolle entziehen. Bloggt mehr (der Aufruf geht vor allem an mich)! Kommentiert die Blogposts, die Ihr lest, denn jedes kleine Blog lebt von Feedback, Lob und Kritik. Dann, aber auch erst dann, dürft Ihr den Scheiß auch auf Facebook, Twitter und dem schwarzen Brett Eurer WG teilen oder Eurer Mutter als lustige Powerpoint-Präsentation schicken. Alles klar?

Nachtrag: Natürlich hätte aus diesem Blogpost ein Tweet werden können, vielleicht auch ein einfaches “Lesebefehl”-Statusupdate bei Facebook. Ich habe mich trotz der Tatsache, dass ich beinahe nur das wiederhole, was Johnny und die anderen schon so treffend formuliert haben, dagegen entschieden. Weil nur so Content entsteht, der bleibt. Und weil ich mich dadurch in ein paar Wochen immer noch an meine guten Vorsätze für 2013 erinnern kann und ein schlechtes Gewissen bekomme, wenn ich sie vernachlässige.

[photo via The Untrained Eye]
4th October
2012
written by DedalusRoot

 

Jemand hat ein Buch geschrieben und ihm den so wohlklingenden wie charmanten Titel Der Baby-Jesus-Anal-Plug gegeben. Der Autor, Carlton Mellick III, war mir bis vor fünf Minuten gänzlich unbekannt, scheint aber eine einigermaßen anerkannte Größe im Bereich der Bizarro-Fiction zu sein, einem Genre von dem ich bis vor vier Minuten ebenfalls nicht wusste, dass es einen eigenen Namen besitzt. Kein Wunder eigentlich, wenn das Genre noch nicht mal einen deutschen Wikipediaeintrag vorzuweisen hat.
Bizarro scheint als Genre etwas für Leute zu sein, die sich an Horror- uns Splatter-Filmen erfreuen können und denen klassischer Pulp zu Mainstream ist. Die Sorte Mensch, die zum Frühstück die Weekly World News liest und dabei Mondo-Filme guckt. Oder wie es auf der Seite von Carlton Mellick heißt: “Imagine a mixture of David Lynch, Dr. Seuss, South Park, and Troma movies.” Wahrscheinlich hätte man die Literaturgattung auch “kranke, abgefuckte Scheiße” nennen können, wenn diese Bezeichnung in der Regel nicht so negativ konnotiert wäre. Das tatsächlich Amüsante ist, dass es den Baby Jesus Buttplug (NSFW) tatsächlich gibt, und wir uns in unserer WG schon vor Jahren über die Tatsache, dass sich Menschen ein Abbild des Jesuskindes rektal einführen, köstlich amüsiert haben. Wie ich feststellen durfte, wurde das blasphemische Angebot inzwischen um buddhistische und hinduistische Obszönitäten erweitert, allein die schnell beleidigten Religionen scheinen weiterhin zu fehlen. Wer jetzt aber glaubt, dass Mellick es beim Jesuskindlein aus 100% Silikon belässt…  leider weit gefehlt.
Wer also wirklich wissen will, wie man diese Absonderlichkeit so ins Bizarre steigert, dass daraus Bizarro wird, darf sich beim Verlag FESTA gerne die Leseprobe ziehen. Ich lese jetzt was mit Blümchen und Einhörnern, um die Bilder wieder aus meinem Kopf zu kriegen…

17th September
2012
written by DedalusRoot

Nach allem was man heute so im Internet liest, hat Julia Schramm ein Buch geschrieben. Junge internetaffine Menschen, die in der Netzgemeinde™ ein gewisses Ansehen haben, tun das in letzter Zeit häufiger und scheinen von Verlagen je nach Bekanntheitsgrad mehr oder weniger fürstlich dafür entlohnt zu werden. So weit, so unspannend.

Über den Inhalt des Buches oder gar Julia Schramms Talent als Autorin möchte ich mich an dieser Stelle auch nicht äußern. Das haben die Feuilletons des SPIEGEL und der Süddeutschen heute bereits zur Genüge getan und @silenttiffy hat sich hier ebenso ausgiebig und äußerst treffend über die reflexhafte Gehässigkeit und den folgenden Shitstorm geäussert. Schlimmstenfalls wird sich in den nächsten Tagen auch noch Malte Welding zum Erstlingswerk äußern und den ein oder anderen Hinweis auf eventuell vorhandene psychische Störungen der Autorin entdecken… kein Grund also der Dorfgemeinde beim Treiben der Sau behilflich zu sein.

Ein kleines Schmuzeln umzuckte dann aber doch meine Lippen, als ich feststellte, dass sich irgendein Schelm mit einem nicht ganz von der Hand zu weisenden Sinn für Humor erlaubt hat, das Buch mit Verweis auf das Parteiprogramm der Piratenpartei vorab unter klickmichdownload.tumblr.com zum kostenlosen Download anzubieten:

Inwieweit das Kopieren und  Zugänglichmachen von Julia Schramms “Klick mich!” nun zur Förderung von Wissen und Kultur beiträgt und die soziale, technische und wirtschaftliche Weiterentwicklung unserer Gesellschaft fördert, sei einmal dahingestellt. Schmunzeln musste ich trotz allem.

Die Ironie erschließt sich einem aber tatsächlich erst dann in ihrer Gänze, wenn man nun, knapp sechs bis acht Stunden später, dem Link zu Dropbox folgt, wo der offensichtlich illegale Download inzwischen durch Random House unter Berufung auf den Digital Millennium Copyright Act entfernt wurde:

Selbstverständlich ist es das gute Recht von Random House genau das zu tun, jedoch muss ich gestehen, dass ich mich in meiner mephistophelischen Art geradezu … nun ja, teuflisch… darüber freuen würde, wenn die Begriffe “Julia Schramm Autorin”, “Digital Millennium Copyright Act”, “Random House”, “Piratenpartei” als mahnendes Beispiel für zukünftige Netzaktivisten und Jungpiraten auf ewig miteinander verknüpft blieben.
Das dem nicht so sein wird, ist wahrscheinlich der Tatsache geschuldet, dass sich letztlich doch weniger Menschen für Julia Schramms Buch als für Bettina Wulffs Vergangenheit interessieren. Auch das sagt eine Menge aus…

 


Nachtrag:  Als kleinen Denkanstoss möchte ich an dieser Stelle, auch wenn der Vergleich mehr als nur hinkt, auf Amanda Palmer verweisen, die sich im April 2010 nach zweijährigem Kampf von ihrem Label Roadrunner Records getrennt hat, nachdem das Label unter anderem Bilder ihres nackten Bauchs aus einem Video schneiden wollte, da sie, so das Label, zu fett sei. Miss Fucking Palmer hat ihr aktuelles Album komplett über Crowdfunding finanziert und bietet dieses unter dem Motto Pay What You Want zum kostenlosen Download an.

Vielleicht ist das dieses nichtkommerzielle Zugänglichmachen, Kopieren und Nutzen von Werken, dass zur Förderung von Wissen und Kultur beiträgt und die soziale und wirtschaftliche Weiterentwicklung unserer Gesellschaft fördert… just sayin’.

26th July
2012
written by DedalusRoot

Gestern habe ich Batman gesehen… und wie bei allen wichtigen Filmen meiner Generation (Matrix, Der Herr der Ringe) habe ich mir auch diese Trilogie im Triple Feature angesehen. Heute morgen gegen viertel nach drei stand ich mit einem Kumpel an der Tramhaltestelle und war gelinde gesagt verstört. Das war also das lang antizipierte Ende der Legende, dass mir versprochen worden war? Ich war enttäuscht… Waren es die erhöhten Erwartungen? Die Übermüdung nach sieben Stunden Kinomarathon? Oder hat die deutsche Synchronisation diesen ansonsten hochgelobten letzten Teil von Nolans Trilogie verdorben?

//————– WARNING! There be Spoilers! ————–//

Acht Jahre sind seit Batmans grandiosem Scheitern im Wettstreit mit dem Joker vergangen. Acht Jahre in denen Gotham nicht nur den Kampf gegen die Kriminalität, sondern auch einen neuen Helden gewonnen hat. Während Batman die Schuld für die Morde an fünf Polizisten und Staatsanwalt Harvey Dent auf sich geladen hat, ist Dent zum Märtyrer und Symbol für den Frieden in der Stadt geworden. Batman hingegen, der sich entschieden hat Dents Verfehlungen auf sich zu laden, wird von der Polizei gesucht und ist seitdem nicht mehr in Erscheinung getreten. (more…)

31st May
2012
written by DedalusRoot

 

Folgender Artikel, der sich die Frage nach dem Sinn und Mehrwert von Social Media Buttons stellt, fiel mir heute in meiner Timeline entgegen:

Sweep The Sleaze – Information Architects

“Promising to make you look wired and magically promote your content in social networks, the Like, Retweet, and +1 buttons occupy a good spot on pretty much every page of the World Wide Web. Because of this, almost every major site and world brand is providing free advertising for Twitter and Facebook. But do these buttons work?”

Beim Lesen des oben genannten Artikels fiel mir auf, dass ich Social Media Buttons eigentlich nur noch in den seltensten Fällen nutze. Interessante Artikel teile ich entweder direkt über meinen RSS Reader oder kopiere die URL samt eines liebevoll verfassten Kommentars in meinen Twitter Client oder direkt in das soziale Netzwerk meiner Wahl. Als dritte Alternative stünde noch das Shareaholic/ShareThis Plugin meines Browsers zur Verfügung.

Dementsprechend stelle mir nicht erst seit der Lektüre dieses Artikels die berechtigte Frage:

– Kinder, tun diese ganzen Buttons eigentlich noch Not? (more…)

23rd February
2012
written by DedalusRoot

“Μαζί τα φάγαμε!” (Wir ‘alle’ haben das Geld verjuxt!)
– Der Abgeordnete Theodoros Pangalos auf die Frage griechischer Journalisten, was die Regierung mit all dem Geld getan habe.

So sind wir Griechen… jahrelang lebten wir wie die Made im Speck, haben uns seit unserem ermogelten Beitritt zur EU an den reichhaltigen Subventionen und günstig zu vergebenden Krediten der anderen Mitgliedstaaten gütlich getan und mit deren Steuergeldern Häuser gebaut und Autos gekauft. Nun ist es also an der Zeit den Gürtel etwas enger zu schnallen. Das ist ungewohnt. Zu unserer Verteidigung muss man sagen, dass dem Griechen “die Kultur der Stabilität und die Fähigkeit zur Disziplin” schlichweg abgehen (Giannos Papantoniou, Finanzminister bis 2004). Der Deutsche hingegen kam nach dem Krieg gar nicht umhin sich auf diese Tugenden zu besinnen, schließlich galt es ein Land, dass sich am Boden befand, gänzlich ohne fremde Hilfe wieder aufzubauen. Und nun soll also der brave deutsche Michel die Rechnung für die Maßlosigkeit der spätgriechischen Dekadenz zahlen, während Kosta die Zeche prellt und sich weiterhin an lecker Souvlaki und Ouzo gütlich tut.

Soviel zunächst zur Bedienung tumber, rassistischer Klischees, die ich im Verlauf der vergangenen Monate so lieb gewonnen habe. Um die soll es hier aber ausnahmsweise mal nicht gehen… (more…)

19th January
2012
written by DedalusRoot

Seit beinahe 60 Jahren versorgt die BILD-Zeitung Deutschland mit Qualitätsjournalismus, knackigen Schlagzeilen und sexistischer Kackscheiße noch knackigeren Oben-ohne-Mädels. Damit ist dieses grundsympathische Presseerzeugnis, mit dem die meisten von uns auf die ein oder andere Weise aufgewachsen sind (ich denke hier an Grillanzünder und Wichsvorlagen), ein ebenso großes Stück deutscher Geschichte wie deutsche Autobahnen, Rostock-Lichtenhagen und die Einhaltung der Schwäbischen Kehrwoche.

Bereits vor 10 Jahren, als das beliebte Realsatireblatt sein 50jähriges Jubiläum feierte, und sich mit der Werbekampagne “Danke Deutschland!” bei seiner Leserschaft bedankte, wurde die Aktion von der befreundeten Presse frenetisch gefeiert und bejubelt.

Anlässlich des 60. Geburtstags plant Axel Springer nun eine Sonderausgabe und brüstet sich bei Werbepartnern mit der “höchsten Auflage und Reichweite aller Zeiten”. Während man sich beim letzten Mal noch damit begnügte die eigenen Leser mit “redaktionellen Sonderteilen, Gewinnspielen und zahlreichen weiteren Überraschungen” zu belästigen, heißt es diesmal:
BILD für ALLE!

Im Klartext: Allen Haushalten in Deutschland (ca. 40,3 Millionen) soll am Samstag, den 23. Juni 2012 ungefragt eine kostenlose Sonderausgabe der BILD zugeschickt werden. Dies soll unabhängig davon geschehen, ob es sich beim Empfänger um sogenannte “Werbeverweigerer” handelt, denn erst kürzlich hat das Oberlandesgericht Hamm entschieden, dass der Aufkleber “Keine Werbung” nicht für kostenlose Zeitschriften und Anzeigenblätter gilt.

Was also tun, wenn nicht gerade dringender Bedarf an Altpapier besteht oder das Katzenstreu ausgegangen ist? Arno Lampmann weist darauf hin, dass „das Zusenden von Postwurfsendungen gegen den ausdrücklichen Willen des Empfängers einen rechtswidrigen Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung darstellt.“

Wer also nicht “Teil der größten Vertriebsaktion in der Geschichte von BILD” sein möchte, muss nichts weiter tun, als dem Versand des Schundblatts von Deutschlands größter Tageszeitung rechtzeitig zu widersprechen. Zum diesem Zweck hat der hilfsbereite Andreas Schwartmann ein Musterschreiben ins Netz gestellt, mit dem widerspenstige Linksradikale und Wahrheitsverweigerer dem Springer-Verlag die kostenlose Zustellung der Bild-Zeitung untersagen können.

Alternativ sollten ungewünschte Postwurfsendungen des Springer Verlags mit dem Vermerk “zurück an Absender” bei der nächsten Postfiliale abgegeben werden. Tatsächlich schmunzeln würde ich, wenn sich in Berlin und Umgebung ein paar zum Schabernack bereite Zeitgenossen mit Kleintransporter fänden, die das versehentlich versandte Altpapier einsammeln, um es in der Axel-Springer-Straße 65 Rudi-Dutschke-Straße Herrn Diekmann vor die Füße zu kippen.

Nachtrag in eigener Sache: Ich möchte am 23.06. keine Fotos von Piraten sehen, die dieses qualitativ hochwertige Presseerzeugnis verbrennen oder sich damit den Allerwertesten abwischen. Euer Arsch sollte Euch mehr wert sein. Danke!

 

9th November
2011
written by DedalusRoot

[ picture via stuttmann.de]

Das habt Ihr nun davon. Der Pleitegrieche ist raus. Nachdem ich monatelange die unreflektierten liebevollen Kommentare meiner Mitmenschen und die Schmutzkampagnen Berichterstattung der deutschen Presse erdulden musste, hab’ ich die Schnauze voll.

Statt mich darüber aufzuregen, habe entschieden vom 11. bis 19. November einen Kurzaufenthalt im Land meiner Vorfahren einzulegen. Dort werde ich eine Woche lang nichts tun, als auf der faulen Haut zu liegen und mit meiner ebenso faulen, arbeitsscheuen Verwandtschaft (alle über 30 sind ohnehin schon in Rente) bei Τσίπουρο und Μεζέδες deutsche Steuergelder zu verprassen, die monatlich per Direktüberweisung auf den Konten aller Griechen eingehen.

Welchen Regierungschef mein Heimatland bei meiner Ankunft am Freitag nachmittag haben wird, ist bisher zwar noch unklar, nachdem ich aber einen griechischen Reisepass habe (ich wusste, das Ablehnen der deutschen Staatsbürgerschaft würde sich irgendwann auszahlen), gehe ich davon aus, dass man mir wohlgesinnt sein wird.

Sollte ich bei all dem Sirtaki Tanzen und Souvlaki Essen noch dazu kommen, werde ich mich mit eigenen Augen von der dort herrschenden Situation überzeugen und ausgiebig darüber berichten. Leider weiß ich derzeit noch nicht, wann und wie ich einen Zugang zum Internet habe, so dass es sein kann, dass ich entsprechende Berichte nachreiche.

P.S.: Die nächste Tranche zur Erhaltung dieser spätgriechischen Dekadenz möchte ich Euch bitten in der Zwischenzeit auf mein Nummernkonto in der Schweiz zu überweisen… Ευχαριστώ!

 

4th November
2011
written by DedalusRoot

“Versuche nicht den Text zu verbiegen, das ist nämlich nicht möglich.
Versuch Dir statt dessen einfach die Wahrheit vorzustellen: Den Text gibt es nicht.
Dann wirst Du sehen, dass nicht der Text sich biegt, sondern Du selbst.”

 

[picture via www.chrisbmurray.com]

 

24th October
2011
written by DedalusRoot

 

Die altehrwürdige Tradition des All Hallow’s Read, derzufolge sich Menschen am Vorabend von Allerheiligen gruselige Bücher schenken, findet Ihren Ursprung im keltischen Feiertag Samhain. Dieser Tag markierte das Ende des Sommers sowie das Neujahrfest des keltischen Kalenders und wurde in jenen Zeiten mit rauschenden Festen und Funkenfeuern begangen. Nach keltischem Glauben stand über die Dauer des Festes die Tür zur „Anderswelt”, der Welt der vorübergehend abgeschiedenen Toten, offen, so dass die Ahnen ihren lebenden Verwandten nächtliche Besuche abstatten und ihnen damit Glück bringen konnten. (more…)

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