Fundstücke

7th August
2013
written by DedalusRoot

Hiperrealismo_1

Hiperrealismo_2

Hiperrealismo_3

Miguelanxo Prado

[via so comic]
7th June
2013
written by DedalusRoot

 ”Alles, was Du Dir vorstellen kannst, ist wahr.
Meist nur in deinem Kopf… manchmal aber auch da draußen.”

Ich stehe ja immer noch total auf Juan Santapau und seine secret knots. Ein wenig erinnert seine Fähigkeit Alltägliches mühelos ins Surreale abgleiten zu lassen an Murakamis Romane.

 

[via Juan Santapau]

27th May
2013
written by DedalusRoot

In letzter Zeit erwische ich mich mit steter und wiederkehrender Regelmäßigkeit beim Prokrastinieren. Der Vollzeitjob führt mehr und mehr dazu, dass ich nach achteinhalb Stunden Arbeit den Drang verspüre das Hirn baumeln zu lassen und die Lebenserhaltungsmaßnahmen nach Feierabend auf ein Minimum herunterzufahren. Und so klicke ich mich in solchen Momenten stundenlang durch meinen Feedreader, lasse mich von Videostreams berieseln und werde zum passiven Konsumenten dieses Mitmach-Internets. Bei einer dieser meditativen Übungen zur völligen Stilllegung des Kleinhirns, entdeckte ich, während mir selig der Speichel aus dem Mundwickel troff, eine Reihe Videos von Geek and Sundry in denen Protonerd (und Ex-Fähnrich Wesley Chrusher) Whil Wheaton mit Gästen und Freunden verschiedene Gesellschafts- und Brettspiele testet. Dabei handelt es sich nicht um Spieletests im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr um Spielrunden mit mehr oder minder bekannten Nerds, Geeks und anderen illustren Gestalten. Besonders amüsant ist zum Beispiel diese Munchkin-Runde mit Munchkin-Erfinder Steve Jackson sowie der bezaubernden Felicia Day (The Guild) oder auch die Pen & Paper Adaption des Rollenspielklassikers Dragon Age (wobei ich schon deutlich interessantere Rollenspielsysteme gesehen habe).

Das dritte Spiel des Abends, dass ich zunächst für eine langweilige Brettspieladaption der gleichnamigen Fernsehserie hielt, entpuppte sich als unglaublich cleveres, kooperatives Storytelling Game, das meine Neugier weckte und urplötzlich an den Wortspielbereichen meiner Synapsen kitzelte. Once Upon A Time ist ein Kartenspiel in dem die Spieler gemeinsam mit Hilfe der auf ihrer Hand befindlichen Karten, die die Zutaten der Geschichte sind und märchentypische Storyelemente enthalten, eine Geschichte erzählen. Jedes Mal, wenn der erzählende Spieler stockt, stammelt oder anfängt zu schwafeln, ist der nächste Spieler dran und setzt die Geschichte mit seinen Karten und Storyelementen fort. Darüber hinaus gibt es sogenannte “Interrupts”, mit denen man den Erzähler in seinem Erzählfluss unterbrechen und selbst die Kontrolle der Geschichte übernehmen kann. Das klingt bis hierhin sehr harmonisch und das Spiel zeichnet sich sicherlich nicht durch Nervenkitzel und kräftezehrenden Antagonismus aus, aber wiebei jedem Märchen hat die Sache auch hier einen Haken: Jeder Spieler hat zusätzlich zu seinen Handkarten eine geheime “Happy Ever After“-Karte, auf der das Ende vermerkt ist zu dem er seine Geschichte führen muss, sobald er keine Karten mehr auf der Hand hat. Auch wenn also nur eine Geschichte erzählt wird, versuchen alle Spieler die Geschichte zu einem völlig anderen Ende zu bringen.

Wie das Ganze aussehen kann,  hat Will Wheaton mit einigen Freunden demosntriert, wobei Wheaton die Auswahl der Karten um weitere wichtige Storyelemente, die in keinem Märchen fehlen dürfen  (wie beispielweise Roboter oder globale thermonukleare Katastrophen) erweitert hat:

 

Klingt für mich, als lohne es sich ein paar Euronen zu investieren und sich das gute Stück unter den Nagel zu reissen (hier zum Beispiel), um es demnächst mal anzuspielen.
Der ohnehin stets spieltriebige Flaneur ist sichermit von der Partie, und wenn sich noch ein  paar weitere Spielkinder mit Hang zum Fabulieren finden, könnte das ein Heidenspaß werden…

22nd February
2013
written by DedalusRoot

Eigentlich bin ich kein allzu großer Fan von Cosplay. Das liegt wahrscheinlich daran, dass mir der Bezug zu der zugrundeliegenden Subkulturen fehlt, obwohl ich ein großer Fan von Animes, Mangas und vor allem japanischer Videospiele bin. Aber diese feminine Interpretation von Kon-El (aka Superboy aus DC’s Young Justice Comics) gefällt selbst mir als Banausen verdammt gut. Wahrscheinlich weil die für mich Cosplay-typischen Farben Pink und Türkis nonexistenz sind und die Geschmacksrichtung dieses Cosplay deutlich eher in Richtung herb statt überzuckert geht. Die junge Dame erweckt den Eindruck, als würde sie meinen Arsch bis nach Krypton und zurück treten, wenn ich ihr dumm komme.

Erschaffen wurde Kon-Elle von Glasmond, die sich für Design und Biografie der Figur verantwortlich zeichnet. Verkörpert wird Kon-Elle von ihrer Freundin Schpog.


Nachtrag: Wer auf Cosplay in allen Farben des Regenbogens steht, sollte sich auf jeden Fall auch die Bilder des “My Little Pony”-Cosplay (zu finden auf Glasmonds Tumblr) anschauen, dass die beiden mit MissCherry beim Brony Meetup in München in Szene gesetzt haben. So wenig Pony-Content auch mein Fall ist, die Umsetzung ist wirklich schnieke.

[Photos: Glasmond ; Modell: Schpog ]
11th January
2013
written by DedalusRoot

Parade

Wer Juan Santapaus the secret knots nicht kennt, verpasst ein paar der besten und klügsten Comics, die dieses Netz zu bieten hat. Die Welt, von der Santapaus Geschichten erzählen, scheint unsere zu sein und unterscheidet sich doch in winzigen Nuancen von jener Realität, die wir kennen. Das Surreale starrt dem Leser nicht plump ins Gesicht, sondern streift kaum wahrnehmbar an den ausgefransten Grenzen des Gesichtsfelds umher und tritt meist erst auf den zweiten Blick zu Tage. Während andere Webcomics auf den schnellen Lacher abzielen, legt es the secret knots darauf an Stirnrunzeln und das ein oder andere stille, tiefgründige Lächeln zu beschwören.

Leider ist der Output des Künstlers, wenn auch beständig, doch eher spärlich und unregelmäßig, also am Besten gleich in den Feedreader packen, um trotzdem nichts zu verpassen.

[via Juan Santapau]
5th January
2013
written by DedalusRoot

Der gerade mal 16jährige Shinoda hat sich entschieden die Straßen Argentiniens ein bisschen bunter zu gestalten und die kargen Wände seiner Heimatstadt mit Ponies zu verzieren. Normalerweise ist dieses Blog kein Ort für Pony-Content, aber bei Street Art dieser Qualität kann man sicher eine Ausnahme machen. Die komplette Gallerie gibt’s nach dem Klick.

 

[via The Mary Sue]
2nd January
2013
written by DedalusRoot

 Wir arbeiten weiterhin dran. Auch in diesem Jahr.

[via The Curious Brain]
27th December
2012
written by DedalusRoot

“Constant grinding can turn an iron rod into a needle.”

Remember, kids:  This is not a competition!

[via Nerdist]
27th September
2012
written by DedalusRoot

by TerminAitor

Extrem clevere Geschichte von Aitor Iñaki Eraña Basterra. Schon etwas älter, mir aber bisher unbekannt. Weitere Perlen des spanischen Comickünstlers gibt’s auf deviantART

19th June
2012
written by DedalusRoot

Wie es scheint, brauchen Schriftsteller ein Haustier… 
Ideal fände ich eine Art feline Reinkarnation des alten Bukowski: Einen räudigen, vernarbten Straßenkater, der tapsige Hundewelpen zum Frühstück verspeist, die reinrassigen Maine Coon und Siamesen der Nachbarschaft in Angst und Schrecken versetzt und ihre Weibchen mit seinem Nachwuchs beglückt. Ich wage zu bezweifeln, dass meine Schreibe dadurch besser würde und mein Hang zur Prokrastination sich mindert, aber ich hätte eine weiteres, anscheinend unerlässliches, Accessoire dazugewonnen…

Bleibt zu hoffen, dass die wohlbehütete Jugend in einer mittelständischen Kurstadtidylle als Kindheitstrauma gewertet werden darf, ansonsten war alles für die Katz’…

[via Incidental Comics]
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