Küchengerüche

2nd August
2013
written by DedalusRoot

Kochlöffel

Es ist bekanntlich einfacher adäquate Partner zum einvernehmlichen Geschlechtsverkehr aufzutreiben, als Menschen zu finden mit denen man kompatibel genug ist, gemeinsam den Kochlöffel zu schwingen. Ein bisschen Ficken können irgendwie alle (zumindest behaupten sie das), die meisten haben es schon einmal praktiziert oder zumindest im Internet gesehen. Was kann da schon schiefgehen? Kochen hingegen will gelernt sein. Es erfordert Erfahrung, Kreativität und Einfühlungsvermögen. Mit einem Ausbeinmesser bewaffneten Menschen den Rücken zuzukehren erfordert darüber hinaus ein unermessliches Maß an Vertrauen, steht hier doch nicht nur die eigene körperliche Unversehrtheit, sondern auch die des zu entbeinenden Rehrückens und somit des ganzen Essens, auf dem Spiel. So kommt es, dass viele, die sich Sex zutrauen, sich (mit Recht!) nicht an die Herausforderung des Kochens heranwagen.
In meinem Fall kommt erschwerend hinzu, dass ich in der Küche um einiges dominanter bin  und weniger Fehler vergebe. Schließlich zählt hier ausschließlich das Ergebnis und die Wahrheit liegt bekanntlich auf dem Teller. (more…)

18th June
2013
written by DedalusRoot

2013-03-25 Rindfleisch Broccoli

 Gebratenes Rindfleisch mit Broccoli

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Das Großartige an asiatischer Küche ist ja ihre Einfachheit. Außer frischem Gemüse und einer möglichst heißen Pfanne benötigt man eigentlich nur ein gutes Dutzend exotischer Gewürze, Pasten und Saucen, die bekanntlich in jedem mitteleuropäischen Haushalt herumstehen. Gehört man also zu den Glücklichen, deren Küchenregale jederzeit Sojasauce, Limettensaft, Austernsauce und Sesamöl beherbergen, lässt sich im Handumdrehen eine farbenfrohe, gesunde und leichte Pracht zaubern.

 

Phase 1: Die Speisekammer plündern

Benötigt wird Rindfleisch (wer clever ist, kauft übrigens mageres Hüftsteak, anstatt es dem Vorkocher gleichzutun und Rumpsteak zu kaufen, dass mühsam von den Fetträndern befreit werden muss) und Broccoli. Wer im Kühlschrank Pilze findet, die noch verarbeitet werden müssen, bevor sie anfangen zu laufen, kann diese auch gerne verwursten. Außerdem benötigt man reichlich Ingwer und Knoblauch, Sojasauce, Limettensaft und Honig für die Marinade sowie Schalotten und eine Chili und Sesam für die Deko. Sesamöl ist zum Braten sicher von Vorteil, ein neutrales Speiseöl tut es sicher auch.

 

Phase 2: Mise en Place

Ingwer und Knoblauch atomisieren, mit der Sojasauce, Limettensaft und Honig zu einer Marinade vermengen (abschmecken macht an dieser Stelle Sinn) und das liebevoll in Streifen geschnittene Rindfleisch darin zur Ruhe betten. Während das Rind verdientermaßen ruht, werden die Schalotten atomisiert, der Broccoli in mundgerechte Happen geschnippelt und die Pilze je nach Größe beviertelt oder halbiert. Noch schnell die Chili in feine Ringe geschnitten und den Sesam angeröstet und schon kann’s losgehen mit dem Zischen und Brutzeln.

 

Phase 3: Zischen und Brutzeln

In die hocherhitzte Pfanne kommt erst das Sesamöl und anschließend die Schalotten und das abgetropfte Rindfleisch. Sieht das Fleisch lecker aus, kommen erst der Broccoli und anschließend die Pilze dazu. Hier ist ein bisschen Fingerspitzengefühl und Timing notwendig, damit das Gemüse nicht labbrig und das Fleisch nicht trocken wird. Alternativ kann man das Fleisch auch aus der Pfanne nehmen, um anschließend das Gemüse zu braten, ich für meinen Teil bin für solche Sperenzchen ein viel zu ungeduldiger Koch und meist auch ein viel hungriger Esser. So oder so sollte sich zum Schluss alles in der Pfanne befinden, das Gemüse knackig und das Fleisch zart sein. Jetzt noch die verbliebene Marinade dazugeben, aufkochen und gegebenenfalls mit Speisestärke abbinden.

Auf einem Teller mit breiten Mie-Nudeln (oder Reis) anrichten und mit den Chilis und dem gerösteten Sesam garnieren. Dazu gibt es Bier, das erste am besten noch während des Kochens.

Nachtrag: Lässt man die 300 Gramm Rindersteak außer acht, ist das Gericht nicht nur unglaublich lecker und gesund, sondern darüber hinaus noch komplett vegan!

2nd June
2013
written by DedalusRoot

Santorini Fava

Etwas abseits der österlichen Aktivitäten in der griechischen Heimat servierte mir mein Vater einen Meze (eine Vorspeise also), den er Fáva nannte. Das Ganze erinnerte auf den ersten Blick an Hommus und schien auch etwas Ähnliches zu sein, ein Purree nämlich aus getrockneten Hülsenfrüchten, abgeschmeckt mit Pfeffer und Salz, ein wenig Olivenöl und einem spritzer Zitrone, garniert mit roten Zwiebeln.
Welche Hülsenfrucht sich dahinter versteckte, konnte mir jedoch kein Mitglied meiner vielköpfigen und kulinarisch durchaus bewanderten Familie beantworten. Das Ganze hieß schlicht Fáva, war Jedem am Tisch außer meiner Wenigkeit ein Begriff und hatte mit der in Deutschland unter dem Namen Saubohne bekannten Favabohne absolut nichts gemein. Meiner Neugier folgend inspizierte ich bei nächster Gelegenheit unsere Speisekammer, die, bis an die Decke vollgepackt mit selbst gekochten Tomatensaucen, eingelegtem Gemüse und selbstgebranntem Tsipouro, auch ein ganzes Regal mit Hülsenfrüchten beheimatet. Dort, zwischen Kichererbsen und drei verschiedenen Sorten Linsen,  entdeckte ich schließlich den Verdächtigen: eine gelbliche Erbsensorte, die allem Anschein nach geschält und geschrotet war. Mit befriedigter Neugier und der festen Annahme es würde sich hierbei um schnöde gelbe Schälerbsen handeln, die es in Deutschland in jedem Supermarkt gibt, schlug ich das Angebot meiner Mutter aus, mir ein Glas mitzugeben. Wozu lebt man schließlich im Land des Überflusses, wo es bei zwanzig Zentimetern Neuschnee noch frischen Spargel im Supermarkt gibt? Stattdessen packte ich lieber noch eine Flasche von Onkels gutem Selbstgebrannten in den Koffer. (more…)

7th February
2013
written by DedalusRoot

Cannelloni

Awesome spinach and ricotta cannelloni

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Im Fernsehen gibt es ja bekanntlich nichts, was nicht gibt. Ekel erregendes, Fremdscham bereitendes und jede Menge Seichtes. Diesem Gesetz das Unmögliche möglich zu machen folgend, gibt es im Fernsehen auch diesen Engländer, der kocht. Er tut das erstaunlich gut und vor allem mit einer Leidenschaft und in einer Art, wie junge, coole Menschen sich junges, cooles Kochen vorstellen. Wenn der Engländer kocht, dann stieben die Erikative nur so durch seine durchdesignte Showküche, dass es eine wahre Freude ist. Jeder Handgriff wirkt irgendwie lässig und improvisiert; eine Coolness, die man sich nur leisten kann, wenn man ein Handwerk wirklich beherrscht.

Auch ich mag den Engländer aus eben diesen Gründen und habe mir das ein oder andere Rezept bei ihm abgeschaut. Das an dieser Stelle abzutippen wäre allerdings mehr als albern, denn schließlich steht schon alles im Internet, so auch das Rezept für die “awesome spinach and ricotta cannelloni”, die sich übrigens ganz hervorragend in eine Lasagne transformieren lassen. Der Vorteil: Kein lästiges Hantieren mit dem Spritzbeutel. Der Nachteil: Der Spaßfaktor beim Hantieren mit dem Spritzbeutel entfällt. Ich für meinen Teil ersetze einen Teil Ricotta durch Ziegenfrischkäse, weil ich Ricotta allein ein bisschen dröge finde. Der Engländer macht übrigens keine Béchamel, sondern verdünnt ganz lässig Crème fraîche mit etwas Wasser und würzt noch noch etwas aus dem Handgelenk nach. Er darf das, der Engländer.
Wir heute ausnahmsweise auch.

20th January
2013
written by DedalusRoot

TK_Schnitzel

Bei einer einer meiner letzten Wanderungen durch die Niederungen des örtlichen Supermarkts (dem schillernden und pittoresken Kaiser’s am Kotti; nur echt mit Deppenapostroph) fiel mein Blick auf oben ausgestelltes Exponat der Fleischmonstrosität: Ein schockgefrostetes Kalbsschnitzel nach Wiener Art, knusprig umhüllt von 25% österreichischer Semmelbröselpanade (mit Vollei, versteht sich!).

Allein an diesem Punkt stellen sich dem mündigen Konsumenten die ersten Fragen…
Eine meiner ersten wäre beispielsweise: Welcher Teufel der Lebensmittelindustrie hat Euch geritten ein zartes, mageres Kalbsschnitzelchen zu nehmen um es dann bei -18°C schockzufrosten? War das industrielle Schlachten des Tieres nicht schon Erniedrigung genug? Oder handelt es sich hierbei um die Strafe für Kälber, die zu Lebzeiten (viel Zeit hatten sie ja nicht) nicht brav waren? Ich stelle mir vor, wie Mutterkühe ihren Kälbern Gruselgeschichten erzählen: “Wenn Du Dein mit Antibiotika angereichertes Ergänzungsfuttermittel nicht aufisst, kommst Du in den Schockfroster und wirst Prekariatspöbel, der zu dumm zum Panieren ist, zum Fraß vorgeworfen!” Traurigerweise beschreibt diese Schilderung die reale Situation wahrscheinlich besser, als jedem mündigen Konsumenten lieb ist…

Und was genau ist österreichische Panade und worin unterscheidet sie sich zu deutscher? Ist es das original österreichische Vollei? Ein Blick auf die Packungsrückseite enthüllt zwar nicht die Herkunft der Semmelbrösel, dafür aber ein anderes Mysterium der Lebensmittelindustrie, denn sie schickt sich an in Sachen wundersamer Vermehrung mit Jesus gleichzuziehen:

TK_Schnitzel_Rückseite

Das bedauernswerte Schnitzel, dass zu 75% aus Kalbsoberschale und zu 25% aus Panade besteht, enthält besorgniserregenderweise nur 94% Kalbfleisch. Dies bezieht sich nicht etwa auf das gesamte Schnitzel, sondern nur auf die oben genannten 75% Kalbsoberschale. Da ich als preisbewusster Karnivore 100% Schnitzel bezahlt habe, interessiert es mich doch, wo die fehlenden, wenn auch bezahlten, 6% verblieben sind. Nun könnte es sich bei besagtem Kalb natürlich um ein hybrides Fabelwesen, ähnlich einem Mantikor oder Greifen handeln, und die restlichen 6% meines Schnitzels finden sich dort in Form von Geflügel oder, Gott behüte, Schwein wieder, oder aber die wundersame Vermehrung der Kalbsoberschale erfolgte ganz schnöde mit Hilfe von Trinkwasser, Speisewürze, jodiertem Speisesalz und Maltodextrin.
Soll heißen: Wer zu doof oder faul ist, sich sein Schnitzel beim Metzger seiner Wahl zu kaufen und selbst zu panieren, muss auch damit rechnen, dass das eigentliche Fleisch mit Wasser gestreckt und mit Geschmacksverstärkern Speisewürze genießbar gemacht wird. Eine absolut gerechte Strafe für Menschen, die der Meinung sind, dass Fleisch in Massen verfügbar und erschwinglich sein müsse.

Ein kleiner Hinweis sei an dieser Stelle noch zum goldenen Gütesiegel “jährlich DLG-prämiert” gestattet: Die DLG ist “eine der vier Spitzenorganisationen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft” und testet die zu prämierenden Lebensmittel auf ihre “sensorische Qualität”, also Farbe, Aussehen, Konsistenz, Geruch und Geschmack. Über die tatsächlich Qualität der Lebensmittel sagt dies so gut wie nichts aus, solange das fertige Produkt schmeckt und aussieht wie ein Schnitzel. Und das gilt mit den richtigen Zutaten sicher auch für Soylent Green!

Ich für meinen Teil werde mich dieses Jahr endlich dazu durchringen, eine Biokiste zu bestellen, weiterhin versuchen nur Fisch von nachhaltig wirtschaftenden Fischern und Bio-Fischzüchtern zu kaufen und von mit Antibiotika vollgepumptem und mit Wasser gestrecktem Industriefleisch Abstand zu halten wo immer es geht. Weil ich für alles andere einfach zu gerne esse.

Erinnert mich daran, wenn ich das nächste Mal vorm Tiefkühlregal stehe…

28th July
2012
written by DedalusRoot

Zitronenhühnchen mit Ofenkartoffeln und Couscoussalat

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Wie ich am Wochenende erfahren habe, sind meine Eltern gerade im Begriff einen Hühnerstall zu bauen… Nicht etwa zum Zeitvertreib oder aus Langeweile, sondern weil die wirtschaftliche Lage in Griechenland inzwischen so prekär ist, das sich ein Großteil der Bevölkerung ernsthafte Gedanken machen muss, wie er seine Familie durch den Winter bringt. Und so ein Suppenhuhn oder Hähnchen oder einfach nur ein paar frische Eier eignen sich nicht nur zum Verzehr, sondern auch ausgzeichnet für Tauschgeschäfte mit dem Nachbarn, der gute Verbindungen zu den örtlichen Fischern hat. In Zeiten wie diesen sicherlich nicht die übelste aller Ideen… Also bauen wir, knapp 15 Jahre Jahre nachdem wir den Hühnerstall meiner Großmutter abgerissen haben, einige Meter weiter einen neuen. History repeating…

Im Zusammhang mit dieser Geschichte fiel mir ein klassisches Rezept meiner Jugend ein: Zitronenhühnchen mit Ofenkartoffeln (griechisch: κοτόπουλο λεμονάτο με πατάτες στο φούρνο) ist eines jener Gerichte, die neudeutsch unter dem Begriff Comfort Food zusammengefasst werden, ein Begriff der alles umfasst, was traditionell in Mutters Küche zubereitet wurden und einen meist nostaglischen oder sentimentalen Wert haben. Früher hätte man wohl etwas abwertend Hausmannskost dazu gesagt, aber um so weiter wir uns von den einfachen Dingen entfernen, desto kostbarer scheinen sie zu werden… (more…)

23rd June
2012
written by DedalusRoot

Wildlachs an Blattspinat und Polenta

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Irgendwann im Verlauf der vergangenen Woche fiel mir auf, dass ich die komplette Woche außer Haus verbracht und mich größtenteils von Schrott ernährt hatte. Dementsprechend groß war mein Bedürfnis mal wieder etwas Anständiges zu essen. In einem Anflug von Geistesgegenwart wühlte ich also gestern nach dem Fußballspiel (reden wir bitte nicht darüber…) in meinem Tiefkühlfach und entdeckte, meinem natürlichen Hamstertrieb sei es gedankt, ein Stückchen Wildlachs und Unmengen BlattspinatPolenta habe ich eigentlich immer im Haus, was letztlich nur daran liegt, dass ich das Zeug aus irgendeinem Grund so gut wie nie verkoche.
Während also der Wildlachs taute und mein Körper ruhte, bastelte mein Unterbewusstsein, dass nebenher in fiebrigen Träumen das erwähnte Fußballspiel verarbeitete, das folgende Rezept zusammen:

Den Wildlachs in eine wiederverschließbare Tüte bugsieren, in der ihm eine Marinade aus Limettensaft, Sojasauce, reichlich Knoblauch sowie gemörsertem KorianderKardamom und ein wenig Berliner Honig Gesellschaft leistet. Das Zusammenrühren erfolgt hierbei komplett frei Schnauze, ein gewisses Vertrauen in die eigenen Geschmacksknospen wird also vorausgesetzt. Selbstverständlich kann die Marinade, soweit vorhanden, noch mit frischem IngwerFischsauce oder Chilis erweitert werden. Das Ganze einigermaßen luftdicht verschließen und in sich ruhen lassen, während man sich auf den Weg macht um seinen obligatorischen samstäglichen Pflichten nachzugehen und den Pfand zu entsorgen. Zwei verschwitzte Stunden und einige angeregte Konversation am Pfandautomaten später, lässt sich das gute Stück dann endlich aus seinem feuchten Gefängnis befreien. Nun noch flugs den Blattspinat mit reichlich Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen und mit ebenso viel Muskat sowie ein wenig Pfeffer und Salz abschmecken. Dann die Polenta anrühren. Die Zubereitung von Polenta wird an dieser Stelle nicht erklärt, da hierzulande beinahe ausschließlich Fertigpolenta erhältlich ist, die in der Zubereitung ungefähr so anspruchsvoll ist wie Dr. Oetkers Fertigpudding. Sollten sich im Gemüsefach des Kühlschranks noch ein paar einsame Rosmarinzweige finden, landen diese bei dieser Gelegenheit gleich mit in der köchelnden, blubbernden Masse. Alternativ kann passend zum Fisch ein wenig Wasabi in die Polenta gerührt werden. Nun noch schnell den Fisch in die heiße Pfanne schmeißen, das aber bitte nicht allzu lange, denn tot ist das Vieh schon seit langem. Zum krönenden Abschluss noch ein paar geviertelte Kirschtomaten in der Pfanne schmelzen lassen, und fertig!

Anrichten, Fotografieren, Essen!

Dazu eignet sich sicherlich irgendein Weißwein, dessen Geschmacksnuancen und Säuregehalt das Gericht optimal zur Geltung bringen. Entsprechende Empfehlungen und Spenden von Weinkennern oder solchen, die es glauben zu sein, nehme ich für’s nächste Mal gerne entgegen.

29th April
2012
written by DedalusRoot

Das Streben nach verantwortungsbewusstem Konsum treibt zuweilen merkwürdige Blüten. Die Lebensmittelbranche hat inzwischen verstanden, dass es in den Industrienationen dieser Welt Menschen gibt, die bereit sind gutes Geld zu zahlen, um ihr schlechtes Gewissen zu besänftigen, und importiert fleißig Bio-Flugobst aus aller Welt, um den Bedarf der hungrigen (yeah, right!) Massen zu decken. Aber nicht nur Bio muss unser täglich Brot inzwischen sein, sondern selbstverständlich auch jederzeit gesund. Dies zu realisieren (oder zumindest zu suggerieren) ist gerade bei hochverarbeiteten Lebensmitteln, die besonders reich an wertvollem Zucker, Fett sowie diversen Emulgatoren und Stabilisatoren sind, ein kniffliges Unterfangen. Gerade Süßwaren machen es der Branche nicht gerade leicht gesund und moralisch vertretbar rüberzukommen.
8th June
2011
written by DedalusRoot

Das Team von Foodwatch, das jährlich den goldenen Windbeutel für die für die dreisteste Werbelüge verleiht, hat in diesem Jahr unter anderem nimm2 (Ja! die Bonbons mit den “wertvollen” Vitaminen, die zu fast 70% aus Zucker bestehen) ins Visier genommen… und natürlich alles falsch verstanden. Laut Storck sind die Zielgruppe nämlich nicht Kinder, sondern Erwachsene… Grund genug für Foodwatch sich zu entschuldigen.

 

[via eyesaiditbefore]

 

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4th May
2011
written by DedalusRoot

Ein weiteres wunderschönes Bespiel für die Absurdität dessen, was sich die Lebensmittelindustrie Tag für Tag einfallen lässt… The Daily Show – Pantry of Shame proudly presents:

Del Monte single-serve bananas!


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