Nerd Stuff

27th December
2012
written by DedalusRoot

“Constant grinding can turn an iron rod into a needle.”

Remember, kids:  This is not a competition!

[via Nerdist]
20th July
2012
written by DedalusRoot

Es ist Freitag Abend. Feierabend…

Ich habe ich nicht die geringste Lust einzukaufen, geschweige denn etwas zu kochen.
Außerdem habe ich festgestellt, dass ich noch genug Geld auf meinem PSN-Konto habe, um mir spontan einen echten Klassiker in punkto “Spielspaß pro Megabyte” zu ziehen.
Frei nach dem Motto: Alte Männer spielen alte Spiele.
Ich bin gespannt, wie lange die Augen das noch mitmachen…

Als Hommage an die unbeschwerte Jugend des Herrn Root reicht der Küchenchef Tiefkühlpizza, eine Flasche Rioja, Bassett’s Traditional Wine Gums und für den äußersten Notfall noch eine Tüte Nachos und eisgekühlte fritz-kola.

Alles andere muss bis morgen warten.
Morgen bin ich dann gerne wieder sozial, vernünftig und erwachsen. Vielleicht…

Nachtrag: Im Übrigen habe ich bei dieser Gelegenheit festgestellt, dass es Final Fantasy VII demnächst als Neuauflage für den PC geben wird: http://finalfantasyviipc.com/de

6th March
2012
written by DedalusRoot

Wer Ende der Achtziger einen Amiga hatte, kam um den Namen Bitmap Brothers kaum herum. Immerhin verdanken wir den englischen Brüdern Klassiker wie Xenon, Chaos Engine, Z und eines der besten Spiele aus der Kategorie “Spielspaß pro Megabyte”: Speedball. Der nach Jugger und Rollerball wohl brutalste Sport der nahen Zukunft, ist schnell erklärt: Zwei Teams treten in einer futuristischen Mischung aus Handball und Kneipenschlägerei gegeneinander an und versuchen in zwei Halbzeiten mehr Punkte zu erzielen als der jeweilige Gegner. Erlaubt ist dabei bis auf den Gebrauch von taktischen Marschflugkörpern so gut wie alles. Es spricht somit nichts dagegen den gegnerischen Torwart mit einem gezielten Fausthieb oder Tritt zu Boden zu strecken, um dann den kleinen, metallischen Ball über seinen leblosen Körper hinweg ins Tor zu befördern. (more…)

26th September
2011
written by DedalusRoot

Zia (Patrick Fugit) ist tot. In einem Anflug von jugendlichem Liebeskummer und Selbstmitleid hat der junge Mann den Werther gemacht und sich die Pulsadern aufgeschlitzt, um seinem gebrochenen Herzen und seiner traurigen Existenz zu entfliehen. Zuvor hat er selbstverständlich seine Wohnung geputzt und starrt nun, in einer Lache seines eigenen Bluts liegend, auf eine riesige Staubfluse in der Ecke seines Badezimmers. Beschissener kann das Leben fast nicht sein… gäbe es da nicht das Leben nach dem Tod, denn das ist seinem alten nicht ganz unähnlich, nur wesentlich schlimmer: Das Jenseits, in dem sich Zia wiederfindet, ist eine graue, mit Autowracks gesäumte Wüstenlandschaft, in der Selbstmörder eine trostlose Existenz irgendwo zwischen Verzweiflung und Resignation fristen und kein Mensch jemals lächelt. Hätte er nicht die Befürchtung, er könne in einer noch beschisseneren Realität landen, er würde sich glatt ein zweites Mal das Leben nehmen… (more…)

23rd May
2011
written by DedalusRoot

Vergangenen Samstag fand der zweite, deutschlandweite Gratis-Comic-Tag statt. Selbstverständlich habe ich meine lokalen Dealer abgegrast und Lesestoff besorgt: Green Latern, The Goon, Wasteland und, da Die Toten bereits vergriffen war, die Muppets. Zunächst einmal muss ich gestehen, dass die Auswahl selten dämlich war. Green Latern und die Muppets hätte man sich sparen können und sich stattdessen komplett auf unbekanntes oder Neuerscheinungen konzentrieren sollen.. Leider gehörten Entscheidung unter Zeitdruck noch nie zu meinen Stärken. Nichtsdestotrotz ist Green Latern ein Klassiker und macht Lust auf die bald erscheinende Verfilmung, und die Muppets machen sich ganz großartig als Klolektüre neben der Mao-Bibel und der Süddeutschen … (more…)

12th May
2011
written by DedalusRoot

Meanwhile in a secret room…

Vor einigen Tagen erreichte mich die Klage eines Bekannten, der sich übers Wochenende The Force Unleashed II ausgeliehen und innerhalb eines Wochenendes durchgespielt hatte. Lauthals beschwerte er sich, dass ein aktuelles Spiel im Wert von 60-70 € inzwischen gerade mal eine Spielzeit von nicht einmal 48 Stunden bescherte, was ein völlig inakzeptables Verhältnis von Preis zu Spielspaß darstelle.

Unwillkürlich musste ich an die frühen Neunziger denken, als ich einem Nerd noch zum Verwechseln ähnlich sah und meine Laufbahn als passionierter Zocker gerade startete. Ich hatte gerade meine erste Brille erhalten, die laut Verkäuferin “frech und peppig”, tatsächlich aber einfach nur dämlich aussah und jedem Rowdy auf dem Schulhof “Schlag mich!” zuzurufen schien. Mein Körper produzierte Hormone in einem mir bis dahin völlig unbekannten Ausmaß, die Akne spross, und durch den ersten Wachstumsschub erweckte ich den Eindruck zu 90% aus Gliedmaßen zu bestehen, die zu allem Überfluss viel zu viele Gelenke zu haben schienen.
Kurz: Es war genau der richtige Zeitpunkt um für einige Jahre hinter dem Monitor eines Computers zu verschwinden. (more…)

12th April
2011
written by DedalusRoot

Morgen geht also endlich meine erste re:publica los, und ich bin aufgeregt wie ein Pennäler am ersten Schultag… Damit ich auch wirklich nichts vergesse, bin ich dem Vorbild anderer Blogs gefolgt und habe mir eine kleine Checkliste gemacht:

 

  • Thinkpad T500: Die mobile Artillerie im Bereich Hardware; veraltet, absolut konferenzuntauglich, viel zu schwer und sperrig. Ein bisschen als würde man mit einem Leopard 2 an der Tour der France teilnehmen. Yeah!

 

  • HTC Desire: Im Vergleich zum Thinkpad eher eine Derringer. Optimal zum aus der Hüfte Twittern und zur schnellen Orientierung im Großstadtdschungel. Fungiert bei fehlendem WLAN als Hotspot oder UMTS-Modem. Gerüchten zufolge soll man damit sogar telefonieren können.

 

  • Moleskine + Pilot G-2 Schreibgriffel: Weil analog manchmal eben doch besser ist, und allen anderen sicher irgendwann der Saft ausgeht… und weil ein schwarzes Notizbuch ein schwarzes Notizbuch ist.

 

  • Netzteile & Akkus, diverse: Damit oben genannter Saft eben nicht ausgeht. Brauchen aller Wahrscheinlichkeit nach eine eigene Tasche, wahrscheinlich sogar einen eigenen Sitzplatz, hoffentlich kein eigenes Ticket. Spätestens zur Mittagszeit gibt’s dann lecker Kabelsalat.

 

  • Mehrfachsteckerleiste, zehnfach: Für oben genannte Netzteile und einen tragbaren Kühlschrank, der noch besorgt werden muss. #tazlab hat mich gelehrt: Strom ist ein kostbares Gut. Daher werden freie Plätze an der Steckerleiste für 5,-€ die Stunde vermietet. Für die kommende re:publica wird dann hoffentlich ein eigener Windpark auf dem Gelände der Mediaspree eingerichtet…

 

  • Club Mate: eine Art mobiles Lebenserhaltungssystem für Einsätze unter widrigen Bedingungen. Sieht ein wenig aus wie der morgendlich Mittelstrahl, Verächter behaupten, der erste Schluck schmecke auch so. Kenner (ugs. Nerds) lieben ihren herben Geschmack und die belebende Wirkung. Bei sparsamem Verbrauch reicht ein Kasten Mate für drei Koferenztage. Zum Transport dient der gute, alte Bundeswehrrucksack. Bewohner des Prenzlauer Bergs können alternativ auch einen Bollerwagen aus der nahe gelegenen Kita zweckentfremden.

 

  • Urban Combat Blogging Outfit: “Kleide Dich immer so, dass Du jederzeit für einen plötzlich eintretenden Weltuntergang gerüstet bist und trotzdem mit Deiner Umgebung verschmilzt.” Je nach Witterung wahlweise leichtes Schuhwerk von Chuck Taylor oder die treuen 10-Loch Rangers, Blogginghose aus strapazierfähigem Serge de Nîmes mit doppelt verstärktem Hosenboden für mehr Sitzfleisch sowie ein einfarbiges schwarzes Hemd (Neueste Studien haben gezeigt, dass die Jungs mit lustigen Sprüchen auf den Shirts bei plötzlich eintretenden Weltuntergängen die ersten sind, die draufgehen). Lederjacke (sh. auch Dreitagebart, Haudegen).

 

  • Dreitagebart: Wer sich jeden Tag rasiert, hat zuviel Zeit, die er mit unnützer Körperpflege im Gesichtsbereich verschwendet. Daher gilt: Unrasiert ist wild, verwegen und kreativ. Belege hierfür liefern Abenteuern und Haudegen wie Indiana Jones, John McClane und Michael Seemann.  Frisch rasierte Zeitgenossen laufen des Weiteren Gefahr mit unliebsamen Marketingfuzzis verwechselt zu werden.
    Wieviel Zeit darauf verschwendet werden muss, um verwegen unrasiert auszusehen, verschweigen wir an dieser Stelle.

 

  • Handtuch: Der mit Abstand nützlichste Ausrüstungsgegenstand, den man besitzen kann und darüber hinaus von immensem psychologischen Wert. Weil ein Mann, der ein hartes Leben führt, in die dreckigsten Winkel der Galaxis kommt, gegen schreckliche Übermächte kämpft, sich schließlich an sein Ziel durchschlägt und trotzdem noch weiß, wo sein Handtuch ist, eben ein Mann sein muss, auf den man sich verlassen kann.42

     

    Wenn ich über Nacht nicht vor Aufregung sterbe, sehen wir uns morgen!

     

    9th February
    2011
    written by DedalusRoot

    Einer meiner absoluten Lieblingszeichner, Mike Allred, ist vor Kurzem im 21. Jahrhundert angekommen, hat sich einen Twitter-Account zugelegt und unterhält zusätzlich dazu ein kleines feines Art Blog. Der kleine Comic-Nerd in mir sprang also heute morgen zu absolut nachtschlafener Zeit auf und ab und vollführte ein kleines Nerd-Freudentänzchen.

    “Warum?” wird der geneigte Leser fragen… (more…)

    10th November
    2010
    written by DedalusRoot

    Blackbird Pie, das schnieke kleine Tool zum einbinden von Tweets in Blogeinträgen gibt es jetzt auch als kleines, feines WordPress-Plugin… das Plugin integriert einfach einen kleinen Button, so dass der gewünschte Tweet genau so einfach in den Beitrag eingebunden werden kann, wie ein Bild oder ein Video.  Sehr hübsch!



    Blackbird Pie gibt es jetzt auch als Wordpress-Plugin! Yeah! http://bit.ly/cb4FPS
    @DedalusRoot
    Dedalus Root


    Nachtrag: Wer den Fehler im Raum-Zeit-Kontinuum findet, darf ihn übrigens behalten!


    16th July
    2010
    written by DedalusRoot

    Dass ich ein großer Fan von Thinkpads bin, ist einigen sicher schon bekannt.
    Heute entdeckte ich durch Zufall folgenden, schon etwas älteren Blogeintrag von David Hill, dem Vizepräsidenten der Abteilung Corporate Identity & Design von Lenovo. Hill beschreibt in seinem Blog Design Matters, wie er auf die Idee kam, das Touchpad des inzwischen erschienenen T400s mit Texturen ähnlich der Tenji-Blöcke in japanischen U-Bahnstationen zu versehen. Beim Lesen des Blogeintrags musste ich unweigerlich an eine Unterhaltung denken, die ich vor einigen Tagen mit einem Freund geführt hatte, in der wir versuchten die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Apple-Jüngern und Thinkpad-Fanboys (die mindestens ebenso fanatisch sind) zu ergründen. (more…)

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  2. Warnung!

    Widerstand

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